Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten

IBUMETIN FTBL FTE 400MG, 40 ST
29%*
Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten
Abbildung ähnlich
9,42   €
    Gebrauchsinformation; Information für den Anwender

    Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten
    Wirkstoff: Ibuprofen

    Liebe Patienten! Lieber Patient!
    Sie haben von Ihrem Apotheker Ibumetin 400mg- Filmtabletten erhalten, die Ihr Apotheker als geeignetes Medikament zur Behandlung Ihrer Krankheit und Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes erachtet. Halten Sie sich bitte genau an die Empfehlung Ihres Apothekers!

    Z.Nr.: 1-22542

    Was ist in Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten enthalten?
    Zusammensetzung: 1 Filmtablette enthält 400 mg Ibuprofen, hochdisperses
    Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat, Lactose,
    Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose,
    Hydroxypropylmethylcellulose, Talk, Methocel und Farbstoff E-171

    Arzneiform: Filmtabletten mit Bruchkerbe

    Packungsgrößen: 20,40 und 50 Stück

    Wie wirken Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten?
    Wirkungsweise
    Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten enthalten als einzigen Wirkstoff
    Ibuprofen. Ibuprofen ist ein Arzneistoff mit ausgeprägter schmerzstillender,
    entzündungshemmender und fiebersenkender Wirkung.

    Zulassungsinhaber
    NYCOMED Austria GmbH, St. Peter Str. 25,4020 Linz

    Hersteller
    NYCOMED Danmark Aps, Langebjerg 1, DK-4000 Roskilde, Dänemark
    oder NYCOMED Austria GmbH, St. Peter Str. 25,4020 Linz

    Wann werden Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten verwendet?
    Anwendungsgebiete
    Zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen, wie z.B.
    Gelenksschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen,
    Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten

    Wann dürfen Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten nicht angewendet werden?
    Gegenanzeigen
    - Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Ibuprofen oder
    anderen Bestandteilen des Präparates,
    - Wenn Sie auf bestimmte Schmerzmittel und Rheumamittel (NSAID
    z.B. Acetylsalicylsäure) mit Asthmaanfällen, allergischem Schnupfen oder Hautausschlägen reagieren,
    - Bei bestehenden Magen- oder Darmgeschwüren (bzw. -blutungen),
    oder wenn solche in der Vergangenheit wiederholt aufgetreten sind,
    - Bei gesteigerter Blutungsbereitschaft (hämorrhagische Diathese).
    Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie
    - an anderen Krankheiten leiden
    - Allergien haben oder
    - andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen.
    In diesen Fällen wird der Arzt sorgfältig abwägen, ob Ibumetin angewendet werden darf:
    - Schwere Leber-, Nieren- und Herzschäden
    - Schwerer Bluthochdruck.
    - Magen-Darm-Blutungen oder -Geschwüre in der Vorgeschichte sowie bei Patienten, die an Asthma, Heuschnupfen oder chronischen Atemwegserkrankungen leiden.
    Bei bestehendem systemischen Lupus erythematodes (L. E.) und
    anderen Autoimmunerkrankungen ist vor der Anwendung der Arzt zu
    befragen.

    Schwangerschaft und Stillperiode:
    Dürfen Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten während einer
    Schwangerschaft oder in der Stillperiode eingenommen werden?
    In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf Ibumetin nicht
    eingenommen werden. Während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft und der Stillperiode darf das Präparat nur auf ausdrückliche Anordnung des
    Arztes eingenommen werden.

    Ibumetin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (nicht-steroidale
    Antirheumatika), die die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen können. Diese Wirkung wird jedoch nach Beendigung der Einnahme aufgehoben.

    Was ist ferner zu beachten?
    Vorsichtsmaßnahmen für die Verwendung
    Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
    Bei Auftreten von Schwindel oder Müdigkeit ist mit einer Verminderung
    der Reaktionsfähigkeit und der Fahrtüchtigkeit zu rechnen.
    Bitte melden Sie besondere Reaktionen und Nebenwirkungen (siehe
    Kapitel "Nebenwirkungen") sowie den Eintritt einer Schwangerschaft
    unverzüglich Ihrem Arzt.

    Bei Auftreten folgender Zeichen ist das Präparat abzusetzen und
    sofort der behandelnde Arzt aufzusuchen:
    - Starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife
    und/oder Bewusstseinstrübung (Zeichen einer Gehirnhautentzündung).
    - Verringerung der Harnausscheidung, Ansammlung von Wasser im
    Körper (Ödeme) oder allgemeines Unwohlsein (mögliche Zeichen einer eingeschränkten Nierenfunktion).

    Bei starken Schmerzen im Bauchraum, schwarzem oder blutigem
    Stuhl, Hautausschlag mit Schleimhaut und/oder Augenentzündung,
    Seh- oder Hörstörungen ist die Ibumetin-Einnahme sofort zu beenden
    und der Arzt aufzusuchen.
    Eine Schwangerschaft und das Stillen sind dem Arzt zu melden.
    Bei älteren Personen treten Nebenwirkungen häufiger auf und können
    schwerere Folgen haben.
    Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg
    durch die Behandlung nicht eintritt, ist ehestens ärztliche Beratung
    erforderlich.
    Die Anwendung von Medikamenten wie Ibumetin könnte mit einem
    geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu
    erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der Höhe der
    Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die
    empfohlene Dosierung.
    Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall
    hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für diese
    Umstände vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Cholersterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit
    Ihrem Arzt oder Apotheker über diese Behandlung.
    Wegen des hohen Wirkstoffgehaltes nur für Erwachsene geeignet.
    Darf Kindern unter 12 Jahren nur über ärztliche Verschreibung
    gegeben werden.
    Für Kinder unerreichbar aufbewahren.

    Dürfen Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten gleichzeitig mit anderen Medikamenten angewendet werden?

    Wechselwirkungen
    Wenn mehrere Arzneimittel (oder Arzneimittel und Genussmittel, wie
    z.B. Alkohol) eingenommen werden, kann es zu einer Abschwächung
    oder Verstärkung der Wirkung (oder auch der Nebenwirkungen) der
    Arzneimittel kommen, selbst dann, wenn Sie die Arzneimittel zu
    unterschiedlichen Zeiten einnehmen.
    Einige Arzneimittel aus der Gruppe der "Anti-Koagulantien"
    (Blutgerinnungshemmer) z.B.: Acetylsalicylsäure (ASS), Warfarin,
    Ticlopidin; einige Arzneimittel gegen Bluthochdruck wie "ACEHemmer"
    (z.B.: Captopril), "Beta-Rezeptorenblocker", "Angiotensin II Rezeptor Antagonisten" und auch einige andere Arzneimittel können
    die Ibuprofen - Behandlung beeinflussen oder von dieser beeinflusst
    werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bevor Sie Ibumetin
    gleichzeitig mit anderen Präparaten einnehmen.
    Teilen Sie Ihrem Arzt mit, welche Medikamente Sie derzeit einnehmen (auch selbst gekaufte) und bringen Sie - wenn möglich - auch die Packungen mit,
    damit Ihr Arzt das Risiko von Wechselwirkungen beurteilen und gegebenenfalls die Dosierung anpassen kann.
    Wenn außer Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten noch andere Mittel
    (einschließlich selbstgekaufte) in Verwendung stehen, sollten Sie diesen Abschnitt besonders genau lesen.

    Verstärkt werden:
    - die Wirkung gerinnungs- und thrombocytenaggregationshemmender
    Arzneimittel (z.B. Cumarinderivate, Heparin, Dipyridamol, Sulfinpyrazon, Phenprocoumon, Abciximab, Tirofiban, Integrellin, Clopidogrel)
    - das Risiko einer Magen-Darm-Blutung bei gleichzeitiger Behandlung
    mit Glucocorticoiden
    - die unerwünschten Wirkungen anderer Rheumamittel
    - die Wirkung von blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Sulfonylharnstoffe)
    - die Giftigkeit von Methotrexat und Cyclosporinen
    - die Wirkung von Phenytoin und Digoxin, Lithium und kaliumsparender harntreibender Mittel
    - die Nierenschädlichkeit durch Tacrolismus
    - das Risiko einer Blutung im Magen-Darmtrakt bei gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Antidepressiva (SSRI)

    Vermindert werden:
    - die Wirkung von harntreibenden Mitteln (z.B. Spironolacton,
    Furosemid, Thiazid Diuretika)
    - die Wirkung von Mitteln gegen Bluthochdruck (z.B. Captopril)
    - die Wirkung von Mitteln gegen Gicht (z.B. Probenecid, Sulfinpyrazon)
    Gleichzeitige Einnahme von Alkohol kann die Magenverträglichkeit von Ibuprofen vermindern.
    Die Ausscheidung von Ibuprofen kann durch Probenecid oder
    Sulfinpyrazon vermindert sein.
    Beeinflussung von Laborwerten: Ergebnisse von Leberfunktionstests und Blutwerte können durch Ibuprofen verändert sein.

    Wie verwenden Sie Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten?

    Dosierung
    Unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit zu oder nach den Mahlzeiten
    schlucken. Erwachsene nehmen 1 Filmtablette bei Bedarf, maximal 3 Filmtabletten pro Tag.
    Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    Nehmen Sie nicht mehr als 3 Filmtabletten pro Tag ein!
    Bei Patienten ab dem 60. Lebensjahr ist vorsichtig zu dosieren!
    Falls Sie versehentlich zu viele Filmtabletten eingenommen haben (Überdosierung), informieren Sie sofort Ihren Arzt.

    Welche unerwünschten Wirkungen, die jedoch nicht bei jedem Patienten auftreten müssen, können Ibumetin forte 400 mg- Filmtabletten haben?

    Nebenwirkungen
    Wirksame Medikamente können auch unerwünschte Wirkungen haben, das heißt aber nicht, dass diese bei Ihnen auftreten müssen.
    Beim Auftreten von Nebenwirkungen ist auch an Wechselwirkungen
    zu denken. Die Nebenwirkungen können aber auch nur den Eintritt der
    erwünschten Wirkungen anzeigen. Erste Anzeichen der im Folgenden
    angeführten Nebenwirkungen oder andere ungewohnte Empfindungen, die im Verlauf der Behandlung auftreten, sollten Sie immer Ihrem Arzt oder Apotheker mitteilen.
    Ibumetin forte 400 mg-Filmtabletten werden im Allgemeinen gut vertragen.

    Nebenwirkungen treten selten auf und verschwinden meist rasch
    nach Beendigung der Behandlung:
    Übelkeit, Bauchschmerzen, Völlegefühl, Durchfall, Verstopfung,
    kurzzeitige Hautrötungen, Juckreiz, Kopfschmerzen, Schwindel,
    Reizbarkeit, Ohrensausen, Schwellungen durch Wasseransammlungen,
    besonders in den Gliedmaßen.

    In seltenen Fällen, besonders bei längerdauernder hochdosierter Anwendung: Blutungen, vereinzelt Geschwürsbildung im Magen-Darm-Bereich (Blässe, Müdigkeit und blutiger oder schwarzer Stuhl), in Ausnahmefällen auch Durchbruch (starke Leibschmerzen, gespannte
    Bauchdecke).
    In Ausnahmefällen können auch Überempfindlichkeitsreaktionen in
    Form von Fieber, starken Atembeschwerden ev. mit Blutdruckabfall
    auftreten.
    Nieren- oder Leberfunktionsstörungen (Gelbfärbung der Haut),
    schwere Haut- oder Schleimhautveränderungen bzw. Augenentzündungen,
    Blutbildveränderungen, verminderte Natriumkonzentration im Blut,
    Nackensteife

    Gelegentlich wurden auch andere Nebenwirkungen beobachtet, wie
    zum Beispiel Verwirrtheit, Seh- und Hörstörungen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Depression, vorübergehender Haarausfall, Asthmaanfälle.
    Entzündung des Dickdarms, Morbus Crohn oder Verschlechterung
    dieser Erkrankungen.
    In einzelnen Fällen traten bei der Anwendung von Ibuprofen Zeichen
    einer Gehirnhautentzündung (starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife und/oder Bewusstseinstrübung) auf.
    In seltenen Fällen kann es bei der Anwendung von Ibuprofen zu
    Nierenschäden (akutes Nierenversagen, nephrotisches Syndrom,
    interstitielle Nephritis, Papillennekrose) kommen.
    In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung
    bestimmter entzündungshemmender Arzneimittel (nicht-steroidaler
    Antiphlogistika; zu diesen gehört auch Ibumetin) eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. Entwicklung einer nekrotisierenden Fasciitis) beschrieben worden.
    Wenn während der Anwendung von Ibumetin Zeichen einer Infektion
    (z.B. Rötung, Schwellung, Überwärmung, Schmerz, Fieber) neu
    auftreten oder sich verschlimmern, sollte daher unverzüglich der Arzt
    zu Rate gezogen werden.
    Die Anwendung von Medikamenten wie Ibumetin könnte mit einem
    geringfügig erhöhten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu
    erleiden, verbunden sein.

    Lagerungshinweise
    Trocken und nicht über 25 °C (Raumtemperatur) lagern.
    Verfalldatum beachten.
    Das Arzneimittel darf nach Ablauf des - auf der Verpackung angegebenen - Verfalldatums nicht mehr angewendet werden.

    Bei Unklarheiten fachliche Beratung einholen!

    Quelle: Gebrauchsinformation
    Stand: 08/2012
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